Beispiele

Performance-Benchmarking von thermischen energieerzeugenden Anlagen

Performance-Herausforderungen

 

Ein genaues Wissen über die Leistung der Anlage in ihrer aktuellen Form ist eine wichtige Voraussetzung für die Ausnutzung und die Entwicklung der Anlage.

Dies gilt z. B. in folgenden Bereichen:

  • Energieeffizienz: Für die meisten Anlagen stellen Brennstoffe Kosten dar, und der Wirkungsgrad ist deshalb ein ausschlaggebender Wettbewerbsparameter.

  • Erzeugungsflexibilität: Die Fähigkeit der Anlage, zwischen Produkten zu wechseln – typisch Strom und Wärme – wird für die Ertragskraft der Anlagen immer entscheidender.

  • Brennstoffflexibilität: Die Fähigkeit, zwischen verschiedenen Brennstoffen zu wechseln oder diese zu kombinieren, wird die Brennstoffkosten beeinflussen sowie für die Performance der Anlage einen entscheidenden Unterschied bedeuten.

  • Produktionskapazität: Die Maximalproduktion ist in vielenZusammenhängen wichtig – z. B. ein höherer Umsatz in Hochpreissituationen und ein höherer Ertrag in Regulierkraftmärkten.

  • Lebensdauer: Die Restlebensdauer der kritischen Anlagekomponenten ist dafür entscheidend, die Restlebensdauer intelligent ausnutzen zu können, die Verfügbarkeit sichern zu können und die rechtzeitige Instandhaltung planen zu können.

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Added Values ist gern dabei behilflich, Klarheit über diese Bereiche zu schaffen. Wir haben das erforderliche Expertenwissen.

Nutzen eines Performance-Benchmarkings

Um die energieerzeugenden Anlagen im täglichen Betrieb effektiv nutzen zu können, ist es wichtig, die tatsächlich mögliche Leistung der Anlage zu kennen, hierunter die Schwierigkeiten, wenn sie an ihrer Grenze betrieben wird. Weiter ist es wichtig zu wissen, welche Investitionen in Instandhaltung und Umbau lohnenswert sind. Ein Performance-Benchmarking gibt einen guten Überblick darüber.

Ein Performance-Benchmarking bietet Ihnen:

  • Eine konkrete Bewertung der betriebsfähigen Anlageneffizienz, z. B. in Bezug auf Wirkungsgrad, Flexibilität, Kapazität u. a. m.

  • Eine konkrete Bewertung des Wartungsstand der Anlage, z. B. in Bezug auf Turbinendegradierungen, Kesselkorrosion und Restlebensdauer der Komponenten.

  • Eine wirtschaftliche Bewertung, ob sich eine geänderte Betriebsstrategie lohnt, und ob Investitionen in Verbesserungen lohnenswert sind. Dies basiert auf einer kombinierten Bewertung des Könnens der Anlage und der Möglichkeiten im Markt.

So führt Added Values ein Performance-Benchmarking durch

Projektmanagement ist Teil des Verlaufs, darunter auch die Einbeziehung der Kunden unter Berücksichtigung der Ressourcen.

Ein typischer Verlauf umfasst die folgenden Stufen:

  1. Abstimmung mit dem Kunden, welche Performance-Elemente fokussiert werden sollen.

  2. Registrierung von Betriebserfahrungen und -problemen, evtl. in Kombination mit einer Analyse von Betriebsdaten.

  3. Durchführung von Betriebsversuchen zur Klärung spezifischer betrieblicher Herausforderungen.

  4. Konklusion, Empfehlungen und Dokumentation der Analysen in einem Referat.

 

Kundengeschichte 1

Die Anlage wird mit Biomasse beheizt und wurde in Bezug auf den Wirkungsgrad der Anlage bewertet, um die Verbesserungsmöglichkeiten und den Renovierungsbedarf zu beurteilen.

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Auf der Grundlage von Betriebsanalysen und thermodynamischen Modellen (siehe das Beispiel in der Abbildung) wurde von Added Values eine Kontrolle der Heizflächenkorrosion, eine Verbesserung der Verbrennungsverhältnisse sowie die Implementierung von Bypass-Betrieb der Anlage empfohlen. Alle Initiativen wurden anschließend mit kurzen Rückzahlungszeiten zur Folge durchführt.

Kundengeschichte 2

Die Anlage ist ein Kohlekraftwerk, und man wünscht, die Möglichkeiten für eine Senkung des technischen Minimums zu untersuchen. Added Values hat deshalb ein Performance-Benchmarking mit dem technischen Minimum als spezifischem Fokusbereich durchgeführt.

Die Konklusion ist, dass die Anlage mittels einiger relativ preiswerter Initiativen bezüglich Regelungskonzepten, Überwachung und Verbrennung das technische Minimum deutlich senken kann. Die ersten Schritte sind wie in der Abbildung gezeigt realisiert worden.

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Der Gewinn sind reduzierte Strommarktverluste in Niedrigpreisperioden sowie eine Rückzahlungszeit von weniger als zwei Monaten.

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